Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Pulse GbR – Online-Fitness-Coaching
Stand: 10.09.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Online-Fitness-Coaching zwischen
Pulse GbR
Marko Peric und Gabriel Peric
Konrad-Zuse-Straße 7
88471 Laupheim
E-Mail: office@pulse-transformation.com
– nachfolgend „Anbieter“ –
und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB – nachfolgend „Kunde“.
(2) Der konkrete Inhalt des jeweiligen Coachings ergibt sich aus der individuell mit dem Kunden abgeschlossenen Coaching-Vereinbarung.
(3) Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
§ 2 Gegenstand des Coachings
(1) Gegenstand des Vertrags ist die individuelle Online-Betreuung des Kunden in den Bereichen Training, Ernährung und fitnessbezogene Gewohnheiten.
(2) Schwerpunkt der Leistung ist die individuelle Beratung, Planung, Begleitung und Anpassung der Trainings- und Ernährungsmaßnahmen an die persönliche Situation des Kunden.
(3) Ergänzend können, soweit im jeweiligen Coaching-Angebot vorgesehen, Videos, Texte, Übungsanleitungen, Community-Funktionen und sonstige Informationsmaterialien bereitgestellt werden. Diese dienen der Unterstützung des individuellen Coachings. Eine Ausbildung, Prüfung oder Zertifizierung des Kunden ist nicht Vertragsgegenstand.
(4) Das Coaching stellt keine medizinische, physiotherapeutische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung dar.
§ 3 Vertragsschluss und Vertragsunterlagen
(1) Die Darstellung des Coachings auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.
(2) Der Vertrag kommt durch Abschluss bzw. Annahme der individuellen Coaching-Vereinbarung durch den Kunden und den Anbieter zustande.
(3) Vor Vertragsschluss erhält der Kunde die Möglichkeit, diese AGB sowie die gesetzlich erforderlichen weiteren Vertragsinformationen, insbesondere die Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular und die Datenschutzhinweise, einzusehen.
(4) Die erforderlichen Vertragsunterlagen werden dem Kunden entsprechend den gesetzlichen Anforderungen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail als PDF, zur Verfügung gestellt.
(5) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Leistungsumfang und Durchführung
(1) Art und Umfang der geschuldeten Leistungen ergeben sich vorrangig aus der individuellen Coaching-Vereinbarung.
(2) Das Coaching wird online erbracht. Zur Durchführung können vom Anbieter bereitgestellte Apps, Videokonferenzsysteme und sonstige Kommunikationskanäle verwendet werden.
(3) Der Anbieter darf die eingesetzten technischen Systeme oder Kommunikationskanäle ändern, sofern hierdurch die vereinbarte Coaching-Leistung für den Kunden nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
(4) Die persönliche Betreuung erfolgt durch Marko Peric und/oder Gabriel Peric entsprechend der jeweiligen Abstimmung mit dem Kunden.
(5) Trainings- und Ernährungsempfehlungen können während der Vertragslaufzeit anhand des Coaching-Verlaufs und der vom Kunden bereitgestellten Informationen bedarfsgerecht angepasst werden.
(6) Eine permanente Erreichbarkeit wird nicht geschuldet. Für Nachrichten gilt die in der individuellen Coaching-Vereinbarung angegebene übliche Antwortzeit. Wochenenden und gesetzliche Feiertage sind hiervon ausgenommen, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
§ 5 Mitwirkung und Eigenverantwortung des Kunden
(1) Der Kunde stellt alle Informationen, die für die Durchführung des Coachings erforderlich sind, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung.
(2) Der Kunde ist insbesondere dafür verantwortlich, vereinbarte Check-ins auszufüllen und die für Anpassungen von Training und Ernährung erforderlichen Informationen bereitzustellen.
(3) Der Kunde informiert den Anbieter über ihm bekannte gesundheitliche Beschwerden, Erkrankungen, Verletzungen, Einschränkungen oder sonstige gesundheitliche Umstände, soweit diese für eine sichere Durchführung des Coachings relevant sind.
(4) Die Umsetzung der Trainings- und Ernährungsempfehlungen erfolgt eigenverantwortlich und entsprechend den individuellen körperlichen Möglichkeiten des Kunden.
(5) Bei gesundheitlichen Beschwerden, Schmerzen oder Unsicherheiten ist die entsprechende Aktivität zu unterbrechen und erforderlichenfalls ärztlicher Rat einzuholen.
(6) Verzögerungen oder Einschränkungen bei der Betreuung, die dadurch entstehen, dass der Kunde erforderliche Informationen oder Mitwirkung nicht rechtzeitig bereitstellt, fallen nicht in den Verantwortungsbereich des Anbieters, soweit dieser die Verzögerung nicht anderweitig zu vertreten hat.
§ 6 Vergütung, Ratenzahlung und Zahlungsverzug
(1) Höhe der Gesamtvergütung, Zahlungsweise und Fälligkeiten ergeben sich aus der individuellen Coaching-Vereinbarung.
(2) Ist eine Zahlung in monatlichen Raten vereinbart, handelt es sich – sofern in der individuellen Vereinbarung nichts anderes bestimmt ist – lediglich um eine Zahlungsmodalität für die vereinbarte Gesamtvergütung. Die Ratenzahlung begründet kein monatlich kündbares Vertragsverhältnis.
(3) Die Zahlung erfolgt über eine vom Anbieter angebotene Zahlungsmethode.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere können gesetzliche Verzugszinsen und erforderliche Kosten der Rechtsverfolgung verlangt werden, soweit deren Voraussetzungen vorliegen.
(5) Befindet sich der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug und leistet er trotz entsprechender Aufforderung und angemessener Zahlungsfrist nicht, kann der Anbieter zukünftige Coaching-Leistungen bis zum Ausgleich des Rückstands zurückhalten, soweit dies nach den gesetzlichen Vorschriften zulässig und im Einzelfall verhältnismäßig ist.
(6) Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 7 Nichtinanspruchnahme und fehlende Mitwirkung
(1) Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die ihm im Rahmen des Coachings angebotenen Leistungen, Betreuung, Check-ins, Termine, Kommunikationsmöglichkeiten und Inhalte in Anspruch zu nehmen.
(2) Nimmt der Kunde einzelne oder mehrere angebotene Coaching-Leistungen aus Gründen, die seinem Verantwortungsbereich zuzurechnen sind, nicht wahr, führt dies grundsätzlich weder zu einer Verlängerung oder Unterbrechung der vereinbarten Vertragslaufzeit noch zu einer anteiligen Erstattung oder Reduzierung der vereinbarten Vergütung, sofern der Anbieter die geschuldeten Leistungen ordnungsgemäß bereitstellt oder anbietet.
(3) Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde zeitweise keine Check-ins einreicht, Nachrichten nicht beantwortet, angebotene Betreuung nicht nutzt oder die Umsetzung des Coachings freiwillig unterbricht.
(4) Leistungen, für deren Durchführung aktuelle Angaben oder eine Mitwirkung des Kunden erforderlich sind, können erst erbracht oder angepasst werden, sobald der Kunde die hierfür notwendigen Informationen zur Verfügung stellt.
(5) Soweit eine Coaching-Leistung eine Mitwirkung des Kunden voraussetzt, ist der Anbieter nicht verpflichtet, den Kunden fortlaufend oder wiederholt zur Mitwirkung aufzufordern. Eine vereinbarte Bereitstellung der Leistung bzw. eine angemessene Aufforderung zur erforderlichen Mitwirkung bleibt hiervon unberührt.
(6) Zwingende gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs-, Schadensersatz- oder sonstige Rechte des Kunden bleiben unberührt.
§ 8 Termine, Absagen und Nichterscheinen
(1) Live-Termine werden zwischen Anbieter und Kunde abgestimmt.
(2) Vereinbarte Live-Termine können bis spätestens 12 Stunden vor Beginn kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
(3) Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen des Kunden besteht grundsätzlich kein Anspruch auf einen Ersatztermin, sofern der Kunde die verspätete Absage oder das Nichterscheinen zu vertreten hat.
(4) Zusätzliche Straf- oder Ausfallgebühren werden hierfür nicht erhoben.
(5) Bei unverschuldeten außergewöhnlichen Umständen kann ein Ersatztermin vereinbart werden.
(6) Kann der Anbieter einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen, wird dem Kunden ein angemessener Ersatztermin angeboten.
§ 9 Vertragslaufzeit und Beendigung
(1) Beginn und Ende der festen Vertragslaufzeit ergeben sich aus der individuellen Coaching-Vereinbarung.
(2) Der Vertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit automatisch. Eine automatische Verlängerung erfolgt nur, wenn dies ausdrücklich und wirksam vereinbart wurde.
(3) Eine ordentliche Kündigung während der vereinbarten festen Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(5) Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Vertragsteil unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls und der Interessen beider Parteien eine Fortsetzung des Vertrags bis zum vereinbarten Ende nicht zugemutet werden kann.
(6) Soweit eine Vertragsverletzung den wichtigen Grund darstellt, ist grundsätzlich zunächst eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen oder eine Abmahnung auszusprechen, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
(7) Ein wichtiger Grund auf Seiten des Kunden kann insbesondere bei einer schwerwiegenden und längerfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung vorliegen, die eine sinnvolle Fortsetzung des Coachings unzumutbar macht. Der Anbieter kann hierfür, soweit erforderlich und verhältnismäßig, einen geeigneten Nachweis verlangen.
(8) Eine bloße Änderung persönlicher Prioritäten, fehlende Motivation, Zeitmangel oder freiwillige Nichtinanspruchnahme des Coachings begründen für sich allein regelmäßig keinen wichtigen Grund.
(9) Ein wichtiger Grund auf Seiten des Anbieters kann insbesondere bei schwerwiegenden oder fortgesetzten Vertragsverletzungen des Kunden vorliegen, beispielsweise bei fortgesetztem erheblichem Zahlungsverzug oder schwerwiegendem Missbrauch der bereitgestellten Inhalte, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen einer außerordentlichen Kündigung erfüllt sind.
(10) Kündigungen können in Textform, insbesondere per E-Mail an office@pulse-transformation.com, erklärt werden.
§ 10 Kein Erfolgsversprechen
(1) Der Anbieter schuldet die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Coaching-Leistungen, nicht jedoch einen bestimmten körperlichen, gesundheitlichen, sportlichen oder optischen Erfolg.
(2) Die Ergebnisse des Coachings hängen insbesondere von der Ausgangslage des Kunden, dessen Umsetzung, Trainingskonsistenz, Ernährung, Regeneration und weiteren individuellen Faktoren ab.
(3) Angaben über mögliche oder bisher bei anderen Kunden erreichte Ergebnisse stellen keine Garantie dafür dar, dass der Kunde vergleichbare Ergebnisse erzielt.
§ 11 Haftung
(1) Eine Haftung des Anbieters setzt voraus, dass die jeweiligen gesetzlichen Haftungsvoraussetzungen erfüllt sind. Allein der Eintritt einer Verletzung oder eines sonstigen Schadens begründet keine Haftung des Anbieters.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(4) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden, soweit gesetzlich zulässig.
(5) Gesetzlich zwingende Haftungstatbestände bleiben unberührt.
(6) Ein Mitverschulden des Kunden wird nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt. Dies kann insbesondere relevant sein, wenn der Kunde ihm bekannte gesundheitliche Umstände nicht mitteilt, Empfehlungen entgegen ausdrücklicher Hinweise unsachgemäß umsetzt oder sich erkennbar über seine körperlichen Möglichkeiten hinaus belastet.
§ 12 Technische Systeme und Verfügbarkeit
(1) Für die Durchführung des Coachings können Apps, Videokonferenzsysteme, Kommunikationsdienste und andere technische Plattformen eingesetzt werden.
(2) Kurzzeitige technische Störungen oder Wartungsarbeiten können nicht vollständig ausgeschlossen werden.
(3) Bei einer erheblichen technischen Störung bemüht sich der Anbieter um eine zumutbare alternative Bereitstellung der betroffenen Coaching-Leistung, soweit dies erforderlich und möglich ist.
(4) Gesetzliche Rechte des Kunden bei erheblichen oder länger anhaltenden Leistungsstörungen bleiben unberührt.
§ 13 Nutzungsrechte und Zugangsdaten
(1) Vom Anbieter bereitgestellte Trainingspläne, Ernährungsempfehlungen, Texte, Videos, Vorlagen, Grafiken und sonstige Coaching-Inhalte sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung durch den Kunden bestimmt.
(2) Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Nutzung ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet.
(3) Persönliche Zugangsdaten zu Coaching-Plattformen und Community-Bereichen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(4) Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, endet der vertragliche Anspruch auf Zugang zu geschlossenen Coaching-Plattformen und Community-Bereichen mit Ablauf des Vertrags.
(5) Gewährt der Anbieter dem Kunden nach Vertragsende freiwillig weiterhin Zugang, begründet dies keinen Anspruch auf dauerhafte oder lebenslange Nutzung. Der freiwillig fortgesetzte Zugang kann für die Zukunft beendet werden, insbesondere wenn die jeweilige Plattform, Community oder das entsprechende Angebot geändert oder eingestellt wird, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(6) Rechtmäßig heruntergeladene individuelle Trainings- und Ernährungsunterlagen dürfen vom Kunden nach Vertragsende weiterhin für eigene private Zwecke genutzt werden, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
(7) Mitschnitte oder Aufzeichnungen persönlicher Coaching-Calls dürfen nur mit vorheriger Zustimmung aller Beteiligten angefertigt werden.
§ 14 Community
(1) Soweit dem Kunden im Rahmen seines Coaching-Angebots Zugang zu einer Community gewährt wird, gelten die nachfolgenden Regelungen.
(2) Kunden haben innerhalb der Community respektvoll miteinander umzugehen. Insbesondere unzulässig sind rechtswidrige Inhalte, Beleidigungen, Belästigungen, Spam sowie die unerlaubte Veröffentlichung personenbezogener Informationen anderer Teilnehmer.
(3) Der Anbieter darf rechtswidrige oder gegen diese Regeln verstoßende Inhalte entfernen.
(4) Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann der Zugang zur Community nach vorheriger Abmahnung eingeschränkt oder entzogen werden, soweit eine Abmahnung nicht aufgrund besonderer Umstände entbehrlich ist. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 15 Datenschutz, Gesundheitsdaten und Vertraulichkeit
(1) Personenbezogene Daten werden entsprechend den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und den gesonderten Datenschutzhinweisen verarbeitet.
(2) Soweit Gesundheitsdaten verarbeitet werden, erfolgt dies auf Grundlage einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung oder einer sonstigen einschlägigen gesetzlichen Rechtsgrundlage.
(3) Der Anbieter behandelt die im Rahmen des Coachings erhaltenen persönlichen Informationen vertraulich, soweit keine gesetzliche Verpflichtung oder sonstige Rechtsgrundlage zur Offenlegung besteht.
(4) Eine Veröffentlichung von Namen, Fotos, Fortschrittsbildern, Testimonials oder vergleichbaren personenbezogenen Informationen des Kunden zu Werbezwecken erfolgt nicht allein aufgrund dieses Vertrags, sondern nur auf Grundlage einer hierfür erforderlichen gesonderten Einwilligung oder sonstigen Rechtsgrundlage.
§ 16 Widerrufsrecht und vorzeitiger Leistungsbeginn
(1) Soweit dem Kunden gesetzlich ein Widerrufsrecht zusteht, wird er hierüber in einer gesonderten Widerrufsbelehrung informiert.
(2) Das Muster-Widerrufsformular wird dem Kunden entsprechend den gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung gestellt.
(3) Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass die Coaching-Dienstleistungen bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, gelten für bereits erbrachte Leistungen die gesetzlichen Regelungen über einen möglichen Wertersatz.
§ 17 Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB gelten grundsätzlich nur für Verträge, die nach Inkrafttreten der geänderten Fassung geschlossen werden. Für bereits bestehende Verträge gilt die bei Vertragsschluss wirksam einbezogene Fassung, soweit nicht ausdrücklich und wirksam etwas anderes vereinbart wird.
§ 18 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, soweit diese anwendbar sind.
(2) Sind einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder werden sie unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Soweit erforderlich, gelten anstelle der unwirksamen Bestimmung die gesetzlichen Vorschriften.